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Computerprogramm

Dieser Text beschreibt Computerprogramm.


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Computerprogramm Artikel

Ein Computerprogramm ist die Umsetzung eines Algorithmus in eine Form, die von einem Computer verarbeitet werden kann. Dieser Prozess wird als Implementierung genannt.

Der Begriff Programm wird sowohl für den in einer Programmiersprache verfassten Quelltext als auch für den von einem Computer ausführbaren Maschinencode benutzt. Um aus dem Quelltext den Maschinencode zu generieren, wird ein Assembler, Compiler oder Interpreter benötigt. Diese übersetzen die Befehle der Programmiersprache, die für menschliche Benutzer verständlich und bearbeitbar sein sollen, in die semantisch entsprechenden Befehle der Maschinensprache des benutzten Computers.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Bis(s) zum Abendrot: Band 3 Super! Ich habe das Buch, obwohl ich mich stets wieder bremsen wollte, wie auch die ersten beiden Bücher total schnell durchgelesen. Vom 1. Buch der Bis(s)- Reihe war ich auch schon sehr begeistert, das zweite hat mir wegen des langen Durchhängers nicht so gut gefallen und darum war ich sehr gespannt, wie das 3. Buch werden würde. Und ich...

Geschichte

Buch-Tipp: Constructive Methods in Computing Science. International Summer School Um ausführliche Informationen zum Buch "Constructive Methods in Computing Science. International Summer School" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Das erste Computerprogramm von Ada Lovelace

Als global erstes Computerprogramm gilt eine Vorschrift für die Berechnung von Bernoulli-Zahlen, die Ada Lovelace in den Jahren 1842/1843 für die mechanische Analytical Engine von Charles Babbage erstellte. Dieses Programm konnte zu ihrer Zeit ca. von Hand ausgeführt werden, denn wegen Fertigungsproblemen gab es in dem 19. Jahrhundert keine funktionsfähige Maschine.

Buch-Tipp: Das Kindermädchen Ein Krimi mit Wortwitz Es sollte ein Warnung auf dem Cover stehen "Achtung, Sie werden dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen können"! "Das Kindermädchen" ist ein spannender, informativer Krimi mit einer großen Portion Wortwitz. Das Thema der Zwangsarbeit in dem Dritten Reich wird sachlich und gebührend emotional aufgenommen, ohne dabei auf...

Erste Programme auf Lochstreifen

In den Jahren 1936 bis 1941 entwarf Konrad Zuse die Rechner Z1 und Z3, die lange Befehlsfolgen auf einem Lochstreifen verarbeiteten, die ersten Computerprogramme, die auf realen Maschinen ausgeführt werden konnten. Die Rechner beherrschten die vier Grundrechenarten und Quadratwurzelberechnungen auf binären Gleitkommazahlen, der Lochstreifen enthielt jeweils eine Rechenoperation und eine Speicheradresse.

Auf Zuse geht auch die erste höhere Programmiersprache, Plankalkül, zurück. Damit lassen sich Probleme maschinenunabhängig formulieren und später in eine maschinenlesbare Form überführen.

Buch-Tipp: Die Albenmark - Elfenritter Band 2 Gesteigert Gegenüber dem Eröffnungsband der Trilogie ist dieses Buch meiner Meinung nach eine positive Steigerung. Wirklich festmachen kann ich den Grund auch nicht, aber mir hat dieses Buch beim lesen deutlich mehr gefallen als der Vorgängerband. Das mag daran liegen, dass man die Charaktere mittlerweile kennt, weiß was man zu erwarten hat,...

Programme in dem Arbeitsspeicher

Der EDVAC-Rechner, der auf einem Entwurf von John von Neumann aus dem Jahre 1945 basiert, hatte einen Quecksilber-Verzögerungsspeicher für 1024 Fest- oder Gleitkommazahlen mit jeweils 44 Bits. Jede Speicherzelle konnte statt einer Zahl auch einen Befehl aufnehmen. Bei diesem Rechnerkonzept war es möglich, die Befehle eines Computerprogramms vor der Ausführung erstmals in den Arbeitsspeicher übertragen. Dies ist noch heute üblich. EDVAC wurde jedoch erst in dem Jahre 1951 teilweise fertiggestellt. Der Demonstrationsrechner Manchester SSE und der auf dem EDVAC aufbauende EDSAC-Rechner hatten schon vorher Programme aus dem Arbeitsspeicher ausgegeführt.

Buch-Tipp: Die Mütter-Mafia. Saulustig und doch so wahr Dieses Buch ist ein Knaller, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um eine Frau, die ohne Vorwarnung von ihrem Ehemann um die Scheidung "gebeten" wird. Daraufhin muss Constanze, die Hauptperson, mit ihren Kindern Julius und Nellyins Haus der verstorbenen Mutter ihres Ex-Mannes in spe ziehen. Das Haus...

Höhere Programmiersprachen und Compiler

Ende der 1950er Jahre wurden Computer so leistungsfähig, dass spezielle Programme, Compiler, Quelltexte in höheren Programmiersprachen automatisch in Maschinenbefehle, also ausführbare Programme, übersetzen konnten. Ausführbare Programme können dann, wie beim EDVAC, in den Speicher geladen und abgearbeitet werden.

Mit Fortran, ALGOL und LISP entstanden in den späten 1950er Jahren die ersten standardisierten höheren Programmiersprachen. Programme in diesen Sprachen laufen durch einen entsprechenden Compiler übersetzt auf unterschiedlichen Rechnern. Sie können teilweise auch noch auf modernen Computern eingesetzt werden.

Buch-Tipp: Die Patentierbarkeit von Computerprogrammen und ihre Folgeprobleme Die Beschreibung für das Buch "Die Patentierbarkeit von Computerprogrammen und ihre Folgeprobleme" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Vom Algorithmus zu dem Programm

Buch-Tipp: Die Wohlgesinnten Verstörend, provozierend,dekonstruierend. . . . notwendig Ca. widerwillig und zunächst halbherzig habe ich den Vorabdruck in Angriff genommen. Schon bald war ich fasziniert, verstört, gefesselt wie selten von diesem monstruösen Text. Ich musste das ganze Buch lesen. Hervorragend recherchiert, in einer kalten, sezierend-dekonstruierenden Sprache...

Berechnung des größten gemeinsamen Teilers

Es soll ein Programm zur Bestimmung des größten gemeinsamen Teilers (ggT) zweier Zahlen erstellt werden. Zunächst muss ein geeigneter Algorithmus gefunden werden.

Der euklidische Algorithmus, der bereits um 300 v. Chr. beschrieben wurde, ermittelt den größten gemeinsamen Teilers (ggT) zweier natürlicher Zahlen A und B:

  1. Sei A die größere der beiden Zahlen A und B (gegenenfalls vertauschen)
  2. Setze A = A – B
  3. Wenn A und B ungleich sind, dann mit Schritt 1 fortfahren, wenn sie gleich sind, dann den Algorithmus beenden: Diese Zahl ist der größte gemeinsame Teiler.=== Verwendung einer Programmiersprache ===

Sobald eine formale Beschreibung eines Algorithmus, also eine exakt definierte Verarbeitungsvorschrift, vorliegt, kann der Algorithmus umgesetzt (implementiert) werden. Dazu wird eine geeignete Programmiersprache ausgewählt.

Zur Umsetzung wird heute meist eine höhere Programmiersprache benutzt, die von einem Computer eventuell nicht direkt ausgeführt werden kann, sondern zuerst compiliert oder interpretiert werden muss. In Sprachen wie Pascal dienen Variablen, Ausdrücke, Vergleiche, Zuweisungen und Kontrollstrukturen zur Umsetzung des ggT-Algorithmus:

                                   (* Schritt3:             *)
  WHILE A <> B DO BEGIN            (* Solange A ungleich B  *)
                                   (* Schritt1:             *)
     IF  B > A  THEN  BEGIN        (* Falls B größer als A  *)
        H := A;  A := B;  B := H;  (* A und B vertauschen   *)
     END;                          (* Schritt2:             *)
     A := A-B;                     (* A durch A-B ersetzen  *)
  END;
Buch-Tipp: Die neue Diät. Fit und schlank durch Metabolic Power Wieder mal: Abnehmen und Sattessen, das soll gehen?! Ich vergebe dem Buch 5 Sterne für die Aufmachung 5 Sterne wie die stets wieder motivierend geschriebene Art und Weise 5 Sterne, weil sich das Buch an die kausale in uns herrschende BIOCHEMIE anlehnt und nicht an irgendein Dogma eines Ernährungsgurus 3 Sterne für den Wiederholungsfaktor, den alle...

Berücksichtigung aller Sonderfälle

Bei der Umsetzung wird mit der Prüfung von Schritt 3 begonnen. Der ursprüngliche Algorithmus berücksichtigt nicht den Fall, dass A und B bereits zu Beginn gleich sein können. Wäre die Aufgabe, den größten Teiler von 103 und 103 zu finden, würde ein Mensch sofort das Ergebnis 103 bezeichnen, er würde den Algorithmus gar nicht bemühen. Der originale Algorithmus würde aber null ergeben. Die Umsetzung auf einem Rechner muss auch alle Sonderfälle berücksichtigen. Durch das Vorziehen von Schritt 3 wird der Sonderfall hier korrekt behandelt.

Buch-Tipp: Drachenläufer. Der beste Roman, den ich bisher gelesen habe! Die Geschichte handelt von zwei Jungen, Amir und Hassan, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hassan und sein Vater sind das Dienstpersonal in dem Haus von Amir und seinem Vater. Eines Tages wird Amir Zeuge einer unglaublichen Tat, womit sich sein Leben und Lebenssinn schlagartig ändern. Khaled Hosseini...

Elementare Schritte

Pascal und andere Programmiersprachen besitzen keine Operation zu dem Vertauschen von Zahlen. Dies muss daher in elementarere Schritte umgesetzt werden. Eine zusätzliche Variable H, eine so genannte Hilfsvariable, erlaubt die Vertauschung mit Hilfe von drei Zuweisungen:

    H := A;     (* Wert von A in der Hilfsvariablen H retten *)
    A := B;     (* A mit dem Wert von B überschreiben        *)
    B := A;     (* B mit dem Wert von H (=A) überschreiben   *)

Dies ist auch ein kleiner Algorithmus.

Buch-Tipp: Für jede Lösung ein Problem. Unterhaltsam anders Gerri hat keine Lust mehr. Keine Lust auf ihr langweiliges Leben, keine Lust auf ihr Single-Dasein und am wenigsten Lust hat sie auf ihre Verwandschaft. Mit ihrem üblichem Realismus und haarscharfer Analytik entscheidet sie sich für eine Überdosis Schlafmittel. Leichter gesagt als getan, denn vor ihrem "freiwilligem Abschied"...

Ein vollständiges Programm

Damit hieraus ein korrektes Programm wird, muss der Algorithmus noch um Ein- bzw. Ausgabeanweisungen, häufig jedoch auch um Variablen und eine Programmstruktur ergänzt werden. Diese sind nicht Teil des eigentlichen Algorithmus:

  PROGRAM Ggt(Input,Output);            (* Programmkopf        *)
    VAR A,B,H: Integer;                 (* Variablendefinition *)
  BEGIN
    ReadLn(A,B);                        (* Eingabe von A und B *)
    WHILE  A <> B  DO  BEGIN            (* Euklidischer        *)
       IF  B > A  THEN  BEGIN           (* Algorithmus         *)
          H := A;  A := B;  B := H;
       END;
       A := A-B;
    END;
    WriteLn(A);                         (* Ausgabe von A       *) 
  END.                                  (* Programmende        *)
Buch-Tipp: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Das Beste was ich während den 10 Jahren gelesen habe. Das Imperium das J. K. Rowling mit Harry Potter erschaffen hat, wird wohl noch einige Jahre unangefochten bleiben. Ich denke, so etwas ist auch ca. alle 10 bis 20 Jahre möglich. Ich war ein Harry Potter Leser der ersten Stunde (1999) wo er ausser in England noch niemand wirklich kannte....

Übersetzung und Ausführung

Erst dieses Programm kann mit einem Texteditor in eine Datei geschrieben werden, die dann übersetzt und ausgeführt werden kann. Hierzu ist ein Compiler erforderlich, der den Code in der Programmiersprache in Maschinensprache übersetzt und das Ergebnis in eine ausführbare Datei schreibt. Diese kann dann über ein Betriebssystem gestartet werden. Das Programm muss dabei ca. einmal übersetzt werden. Es kann danach beliebig häufig gestartet werden. (Siehe auch Kompilierung).

Einige Programmiersprachen benötigen keinen Compiler, aber statt dessen einen Interpreter, der Programme ohne vorherige Übersetzung ausführen kann. Der Interpreter selbst ist dann ein ausführbares Programm in Maschinensprache.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Verwendung von Zwischencode (Bytecode), der vom Compiler an Stelle des Maschinencodes generiert wird.

Zusätzlich bieten einige moderne Programmiersprachen wie Java mit Hilfe von Decompiler-Programmen aus einer fertig kompilierten Anwendung den ursprünglichen Sourcecode wieder zu rekonstruieren. Um dies zu verhindern gibt es wiederum Obfuscator-Software, die dafür sorgt, dass der Sourcecode nicht mehr lesbar ist.

Buch-Tipp: Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg Ersetzt eine ganze Jakobsweg-Bibliothek . . . . . . vielleicht nicht ganz, aber Kerkelings Buch hat mir mehr gegeben als dreissig hochtheologische Fachbücher zu dem "Camino", als alle Reiseführer und was es da alles schon auf dem Büchermarkt gibt! Ich hatte vielleicht einen nicht unbeachtlichen Vorteil bei der Lektüre von Kerkelings Reisetagebuch,...

Literatur

Siehe auch: Software, Anwendungsprogramm, Dienstprogramm, Betriebssystem




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